Frühe Führung und turbulente erste Halbzeit

Der FC RWE kam gut in die Partie und ging in der 8. Minute durch Benjika Caciel verdient in Führung. Nach einem abgewehrten Schuss von Wolf verwandelte Caciel aus kurzer Distanz zur frühen Führung. Doch die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten: Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte kam Ex-Erfurter Daniel Krasucki im Strafraum frei zum Abschluss und erzielte in der 13. Minute den Ausgleich.

In der 29. Minute brachte Marco Wolf unseren FC RWE mit einem sehenswerten Distanzschuss erneut in Führung. Kurz darauf musste der Torschütze jedoch verletzt vom Platz – bitter für den FC RWE. Mit einer 2:1-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Traumstart in Hälfte zwei

Der Start in die zweite Halbzeit verlief perfekt für die Erfurter: Awoudja setzte Moritz auf der rechten Seite in Szene, der mustergültig auf Andy Trübenbach querlegte – das 3:1 in der 51. Minute war die logische Folge einer druckvollen Phase nach Wiederanpfiff.

Doch Zehlendorf ließ sich nicht abschütteln: Sven Reimann verkürzte in der 60. Minute per Kopf nach einem Standard auf 2:3. In der 78. Minute nutzte Bocar Baro eine unzureichende Klärung der Erfurter Abwehr zum Ausgleich – 3:3.

Späte Chancen, kein Lucky Punch

RWE hatte danach noch die große Chance, erneut in Führung zu gehen: In der 82. Minute bekam Caciel die Gelegenheit vom Elfmeterpunkt, setzte den Ball jedoch rechts am Tor vorbei. In der Schlussphase suchten beide Teams die Entscheidung, doch weder eine Ecke in der Nachspielzeit noch ein letzter Angriff brachten das entscheidende Tor.

Fazit und Ausblick

Ein intensives und torreiches Spiel endet mit einer Punkteteilung, die sich für den FC RWE wie eine gefühlte Niederlage anfühlt. Nach starker Anfangsphase in Hälfte zwei und einer klaren Führung gab man das Spiel leichtfertig aus der Hand.

Für unsere Rot-Weißen geht es bereits am Dienstag mit dem Thüringenderby im heimischen, ausverkauften Steigerwaldstadion weiter. Alle Augen auf Dienstag!

04.04.2025